Mehr Cortisol - mehr Stress
Im normalen Tagesverlauf haben wir morgens einen höheren Cortisolspiegel, der dann sinkt und nachts ein Minimum erreicht.
Stress beginnt mit einem Anstieg des Cortisolspiegels. Dies wird gut vertragen, so-lange das DHEA, der Gegenpol der Stresshormone, normal hoch ist. Steigen nachts die Cortisolwerte höher, entsteht ein Ungleichgewicht zwischen DHEA und Cortisol. Verschlimmert sich dieses Ungleichgewicht, beobachtet man häufig Schlaflosigkeit oder sexuelles Desinteresse.
Ständiger Stress überlastet die Nebenniere: Die Cortisolproduktion wird verringert. Daraus entsteht ein Cortisolmangel; wir fühlen uns müde, ausgebrannt und kommen morgens schwer aus dem Bett. Hält der Stress an, ist die Nebenniere schlussendlich vollends überfordert und kann nicht mehr genügend Hormone produzieren. Diese Effekte werden mit zunehmenden Alter gravierender, da die körpereigene Pro-duktion des DHEA abnimmt. Diese Abnahme bei gleichbleibendem Cortisol hat auch für die Immunfunktionen negative Folgen.

Abb. 2: Die Veränderung der DHEA-Konzentration während des Alterns
Der SanTox Stress Profil Speicheltest
Anhand von vier Speichelproben erfasst der Test den Tagesrhythmus der Ausschüttung von Nebennierenhormonen (Stresshormonen): Wir erhalten ein Abbild der Stressreaktionen auf das persönliche Umfeld. Der Test kann überall durchgeführt werden. Speichel ist das ideale Medium, da er unter den tatsächlichen Lebensbedingungen und ohne stressauslösende Blutentnahme gesammelt werden kann.
Textquelle: www.santox.ch

